Skip to content

Schon wieder ein Git-Tool: Git-Cola

Irgendwie komme ich von diesem Git-Thema nicht weg, wahrscheinlich weil ich täglich damit arbeite. Nach den Artikeln über Gitweb, also einen Git-Betrachter, und über Gitg und GitLab, also einen Git-Client und noch einen Git-Betrachter, geht es diesmal wieder um einen Git-Client und zwar Git-Cola.

Git-Cola hat im Gegensatz zu gitg wirklich alle Funktionen, die einem Git auf der Kommando-Zeile bietet wie commit, diff, usw. und ist damit ein vollwertiger Git-Client.

Zu den Funktionen zählen ...
• Die Möglichkeit Code zu Git-Repositories, die auf einem Server liegen (wie z.B. bei Github) zu pushen
• Die Anzeige der Versions-Geschichte eines Repos in einem schönen Diagramm

• Nette Zusatzfunktion: Die Möglichkeit nur einzelne Code-Zeilen als Änderung bereitzustellen und nicht gleich die ganze Datei

• Vieles mehr
Fazit: Git-Cola ist der erste Git-Client, der alle Funktionen die ich auf dem Terminal genutzt habe in eine bedienbare, wenn auch nicht sehr hübsche GUI packt und dazu noch hilfreiche Zusatzfunktionen bietet. Momentan mein Lieblings-Git-Client :-).

Das Git-Abenteuer ist noch nicht zu Ende ;-). Wenn ihr also ein tolles Git-Tool habt, was euch täglich die Arbeit erleichtert, schreibt doch einfach einen Kommentar!

Kategorien: Software | 6 Kommentare
Tags für diesen Artikel: , , , ,
  • Twitter
  • Facebook
  • Identi.ca

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

dAnjou am :

*Eigentlich bietet auch das Kommandozeilen-git diese "zusätzlichen" Features an. Zum pushen auf einen anderen Server muss man nur einen weiteren Remote hinzufügen (git add remote ...) und das gezielte Auswählen bestimmter Textabschnitte geht auch sehr bequem mit git add -p. Auch einen Commit-Graphen kann man sich auf Kommandozeile anzeigen lassen, zugegeben nicht ganz so hübsch. Eigentlich bin ich der erste, der gut konzeptionierte GUIs der Kommandozeile vorzieht, aber für git habe ich noch keine gefunden. Die waren bisher alle entweder überladen, zu verschachtelt, instabil oder alles zusammen. Ja, wenn ich einen weit verzweigten git-tree habe, guck ich mir den auch lieber in einer solchen grafischen Oberfläche an. Und bei komplizierten Merges nehm ich auch lieber Meld (großartig!) zur Hand. Aber diese Sachen bleiben eher die Ausnahme. Den Großteil der Arbeit erledige ich nach wie vor "von Hand".

linux4ever am :

*Oh, danke für die Korrektur, habe den Artikel angepasst. Zu deiner Meinung: Kann kann ich durchaus auch verstehen, nur bin ich eher der GUI-Mensch (will heißen ich verwende lieber eine vielleicht etwas überladene GUI als das Terminal). Geschmackssache :-)

MetalMatze am :

*git-cola benutze ich seit einem Jahr und ist der einzige Client mit dem auch ich wirklich zufrieden bin. Er kann natürlich nicht komplett alles, aber es kann genau das, was ich meistens brauche. Bei allen anderen Clients fehlt immer eine Menge...

Thorsten Panknin am :

*Ich benutze seit kurzem SmartGit, allerdings nutze ich im Prinzip nicht viel mehr als add-commit und ein bisschen branch-merge. Geht mit SmartGit gut von der Hand. Probiere aber mal git-cola aus.

Joe Dalton am :

*Mein Lieblingstool ist qgit (http://sourceforge.net/projects/qgit/).

linux4ever am :

*Hmmm, sieht auch interessant aus, allerdings installiere ich als GNOME-Nutzer nur ungerne GTK-Programme wegen der ganzen Libraries ...

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Gravatar, Twitter, Identica, Pavatar Autoren-Bilder werden unterstützt.
Formular-Optionen