Skip to content

Der Weg zum Webspace oder Mein Lieblings-Hoster

Vor einigen Monaten hatte ich mir mit ein paar Freunden für einen Minecraft-Server einen vServer gemietet. Ich habe es damals gerade so hin gekriegt den Minecraft-Server am Laufen zu halten, aber mit dem ganzen Sicherheits-Zeug drumherum war ich hoffnungslos überfordert. Irgendwann stieß ich bei be-jo.net auf einen Artikel, in dem die beiden über massive Sicherheitsprobleme, die sie mit ihrem vServer hatten, berichteten. Zum Glück zog der Minecraft-Server sehr bald, weil ein erfahrener Freund von mir auf seinem Root-Server noch Kapazitäten frei hatte, in einen sichereren Hafen um.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich beschloss mir für meine kleinere Webseite fridgeboard.de und meinen Blog lieber doch einen Webspace zu holen und nicht wie ursprünglich geplant einen vServer, um das Internet ein Stück sicherer zu machen :-).


Dann begann die große Suche nach einem Host: In die innere Wahl kamen vor allem hetzner.de (sehr verlässlich, aber leider teuer) und all-inkl.com.

Doch als ich im Ubuntuusers-Forum den Tipp bekam mir uberspace.de einmal anzuschauen war das Rennen sofort entschieden.

Ich brauchte zwar ein bisschen (das ist einer der sehr wenigen Schwächen von uberspace.de: Die Anfängerfreundlichkeit) um aus der Webseite die Daten des Webspace herauszulesen aber dann war ich hell auf begeistert: Uberspace bietet jedem Nutzer für einen beliebigen Preis über einem Euro zehn Gigabyte Speicherplatz, einen vollwertigen SSH-Zugang, die Erlaubnis zum Erstellen von Cronjobs, beliebig viele MySQL-Datenbanken, Unterstützung für zahllose Programmiersprachen, 100 GB Traffic im Monat und vieles mehr (https://uberspace.de/tech).
Und das alles für einen (fast) frei wählbaren Preis: Awesome.
Okay, ein bisschen weiter in der Story: Nachdem ich mir also einen Uberspace gesichert und eingerichtet hatte beschloss ich mir eine Domain zu kaufen. Zuerst wusste ich nicht, wie ich die Domain mit meinem Uberspace verknüpfen sollte, doch dann fand ich im Uberspace-Wiki (übrigens noch ein netter Apekt dieses Hosters: Gute Dokumentation) den Hinweis einfach den Support mit den Daten der Domain zu kontaktieren. Ich war noch absoluter Anfänger, also schrieb ich zuerst den Support über Twitter an und fragte ob eine einfache Mail schreiben wirklich alles sei, was ich tun müsste. Innerhalb von Minuten (!!!!) bekam ich eine kompetente, freundliche Antwort, was bei vielen anderen Hostern undenkbar ist. Auch die Mail die ich daraufhin schrieb wurde nach einer sehr kurzen Zeit (ich glaube ca. eine halbe Stunde) beantwortet und ich konnte meine Domain auf den Uberspace aufschalten. Nach dem Ablauf meiner einmonatigen Testzeit beschloss ich meinen Uberspace mit etwas Geld aufzuladen (Prepaid-Prinzip, wenn das Geld aufgebraucht ist wird der Webspace einfach irgendwann abgeschaltet) und bin bis heute zufrieden damit :-D.
Noch ein letzter einzigartiger Aspekt der "Ubernauten": Sie erfassen keinerlei persönliche Daten. Das einzige, was man angeben muss ist ein Nutzername für den Webspace. Ansonsten werden weder der Klarname des Nutzers, noch seine E-Mail- oder Post-Adresse erfasst.

Fazit: Ich finde Uberspace ist ein super Hoster, der einen sogar für Schüler erschwinglichen Webspace mit sehr vielen Möglichkeiten bietet und der Datenschutz ernst nimmt. Außerdem bietet Uberspace den besten und schnellsten Service, den ich je bekommen habe (Danke an Jonas Pasche und sein Team, ihr macht einen sehr guten Job). Eine klare Empfehlung, wer sich interessiert kann Uberspace.de ja einfach mal für einen Monat kostenlos ausprobieren.

Anmerkung: Ich wurde in keiner Weise von Uberspace.de für diesen Beitrag entlohnt (selbst wenn ich gewollte hätte: Die Ubernauten lehnen solche "Hintenrum-Werbung" ab).

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Anonym am :

Cool, die Ubernauten habe ich vor 1 Monat auch entdeckt und nutze sie rege. Ich habe mir ohne Probleme eine "OwnCloud" aufgesetzt http://mbitme.de/owncloud-auf-uberspace-aufsetzen/ und eine "friendica" Instanz http://wiki.toktan.org/doku.php?id=friendica:uberspaceinstallation http://wiki.toktan.org/doku.php?id=friendica:friendica Lohnt sich einfach mal zu Probieren. Geht super einfach!

DerZyklop am :

Ich bin auch ein fan von uberspace (http://der-zyklop.de/blog/uberspace). Ich versuche auch gerade einen Minecraft-Server zum laufen zu bekommen. Nachdem ich damit auf meinem Synology NAS nicht weiterkomme habe ich an Uberspace gedacht, aber das scheint denen aus gründen nicht so recht zu sein (https://twitter.com/ubernauten/status/166822925255716864). Verstehe ich das richtig, dass dein Minecraft-Server jetzt immer noch bei deinem root-server-kumpel liegt, oder hast du eine andere lösung?

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen